Sie sind sowohl für größere Imkereibetriebe als auch für kleinere Imker relevant. Selbst Einsteiger in dieser Geschäftsnische wissen zweifellos, dass Honigaufkleber, um die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer zu gewinnen, hochwertig, ästhetisch ansprechend und individuell sein müssen. Weniger bekannt ist jedoch oft die Tatsache, dass die Kennzeichnung auf Honigetiketten bestimmten gesetzlichen Anforderungen entsprechen muss. Daher stellen wir in diesem Beitrag die wichtigsten Vorgaben vor, die – neben einem ansprechenden Design – für Honigetiketten verbindlich sind.
Welche Informationen müssen auf einem Honigetikett angegeben werden?
Wer Honig vertreiben möchte, sei es mit einem größeren oder kleineren Bienenvolk, muss verschiedene Anforderungen erfüllen: angefangen bei der Einhaltung notwendiger Hygienestandards bis hin zu Kennzeichnungsvorschriften, die festlegen, welche Angaben auf einem Honigetikett verpflichtend oder optional zu machen sind.
Kennzeichnungsvorschriften für Honigetiketten
Damit ein Honigetikett nicht nur optisch ansprechend für potenzielle Käufer wirkt, sondern auch den Anforderungen der staatlichen Lebensmittel- und Veterinärbehörde entspricht, muss es zwingend die folgenden Informationen enthalten:
- Produktbezeichnung
- Name des Imkers oder Firmenbezeichnung, der bzw. die den Honig verkauft
- Anschrift des Verkäufers
- Angabe „Mindestens haltbar bis“ zusammen mit dem genauen Verbrauchsdatum
- Nettomenge des Honigs in der Verpackung
- Ursprungsland des Honigs. Falls der Honig aus einem Drittland oder aus mehr als einem EU-Mitgliedstaat stammt, muss bei der Herkunftsangabe eine der folgenden, der individuellen Situation entsprechenden Bezeichnungen verwendet werden:
- „Mischung von Honig aus der EU“
- „Mischung von Honig aus Nicht-EU-Ländern“
- „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“
Zusätzliche Angaben auf Honigetiketten
Neben den verpflichtenden Kennzeichnungsvorschriften, die Honigetiketten erfüllen müssen, können auch zusätzliche Informationen angegeben werden.
Art der Honiggewinnung: Wabenhonig, Honig mit Wabenstücken, getropfter Honig, geschleuderter Honig, gepresster Honig, gefilterter Honig, Bäckerhonig.
Angaben der Region oder des Herkunftsgebiets, sofern der Honig ausschließlich aus dieser Region stammt. Eine Ausnahme gilt für gefilterten Honig sowie Bäckerhonig – bei diesen darf die entsprechende Information nicht auf dem Etikett erscheinen.
Qualitätsmerkmale, wie zum Beispiel die Diastaseaktivität oder der Wassergehalt.
Qualitätsangaben auf Honigetiketten – was erlaubt ist und was nicht
Im Alltag werden im Zusammenhang mit Honig häufig Begriffe wie „natürlich“ oder „ökologisch“ verwendet, um die Qualität und Besonderheit dieses Produkts zu betonen. Selbst wenn Sie als Imker, der den gesamten Produktionsprozess von Anfang bis Ende selbst kontrolliert, überzeugt sind, dass Ihr Produkt absolut naturbelassen ist, müssen Sie wissen: Der Begriff „natürlich“ darf auf Honigetiketten nicht verwendet werden. Diese Regelung wurde bereits im Jahr 2013 eingeführt, nachdem das Landwirtschaftsministerium eine Klarstellung der Europäischen Kommission (EK) erhalten hatte. Demnach könnte die Verwendung des Begriffs „natürlich“ bei der Kennzeichnung von Honig Verbraucher in die Irre führen, da sie besondere Eigenschaften suggeriert, über die auch andere ähnliche Produkte verfügen.
Der Begriff „ökologisch“ hingegen darf auf Honigetiketten verwendet werden – jedoch ausschließlich dann, wenn das Produkt die Anforderungen sowohl der EU- als auch der nationalen Rechtsvorschriften erfüllt und dies durch eine zugelassene Kontrollstelle für ökologische Erzeugung bestätigt wird. Die tatsächliche ökologische Qualität von Honig wird nicht durch das Wort „ökologisch“ an sich belegt, sondern durch das in der gesamten EU gültige Bio-Logo: ein grünes Rechteck mit einem Blatt aus weißen Sternen in der Mitte. Laut Statistik kennen rund 61 % der europäischen Verbraucher dieses Logo. Wenn Sie also Inhaber einer ökologischen Imkerei sind, sollte dieses Logo unbedingt auf Ihrem Honigetikett erscheinen – und nicht nur eine textliche Angabe, die auf eine ökologische Produktion hinweist.
Weitere Qualitätsangaben
Neben dem Hinweis auf die ökologische Erzeugung können auch andere Qualitätsbezeichnungen verwendet werden, etwa „Raps“, „Buchweizen“, „Nektar“ oder „Honigtau“. Solche Angaben sind jedoch nur dann zulässig, wenn durch laboranalytische Untersuchungen nachgewiesen wurde, dass die auf dem Etikett genannten Pollenarten tatsächlich in überwiegender Menge vorhanden sind.
Was ist wichtig zu wissen, bevor man einen Hersteller für Honigetiketten auswählt?
Individuell gefertigte Honigetiketten werden von zahlreichen Druckdienstleistern angeboten. Als Partner empfehlen wir jedoch einen Anbieter zu wählen, der auf die individuellen und sich ständig ändernden Bedürfnisse der Kunden eingeht. Das Team von etikettdirekt.de ist sowohl auf die Produktion von Großaufträgen als auch auf Einzelanfertigungen spezialisiert. Dadurch können wir Druckdienstleistungen nicht nur großen Unternehmen, sondern auch kleineren Imkern anbieten, die die Nachfrage nach ihrem Produkt auf dem Markt testen möchten.
Manche planen den Honigverkauf lange im Voraus. Andere hingegen kommen ganz spontan auf die Idee – zum
Beispiel nur eine Woche vor einer Messe. Wenn Sie sich für etikettdirekt.de als Druckpartner entscheiden, werden die Honigetiketten kein Hindernis für Ihren Verkaufsstart: Wir reagieren schnell auf Anfragen, die Sie online oder über die auf unserer Website angegebenen Kontaktmöglichkeiten stellen, und setzen Ihren Auftrag so zügig wie möglich um. Zusätzlich bieten wir auch Gestaltungsleistungen an: Wir wissen, dass es gerade beim ersten Mal nicht einfach ist, ein optisch ansprechendes Honigetikett zu erstellen, das alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Selbstverständlich spielt für viele Kunden auch der Preis der Honigetiketten eine große Rolle. etikettdirekt.de bietet nicht nur wettbewerbsfähige Preise für selbstklebende Etiketten und andere Druckprodukte, sondern auch die Möglichkeit, mithilfe des Preisrechners auf unserer Website sofort den genauen Preis Ihrer Bestellung zu erfahren. Auf dieser Grundlage können Sie gleich entscheiden, ob das Angebot für Sie passend ist.
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